Gastkommentar

Unsere Website dient nicht nur als Informationsmedium. Nein, sie soll auch eine Möglichkeit sein, miteinander in Kontakt zu kommen, Ansichten auszutauschen und Meinungen zu äußern. Wir möchten Euch daher an dieser Stelle auffordern zu kommentieren, zu diskutieren oder einfach nur mal was los zu werden! Gern auch was Nettes 😉

Den Anfang macht heute hier Cornelia G. Danke für diesen Kommentar zu einem Artikel aus Nordbayern zum Thema

Krankenschwester, Karikaturen

Kinderstationen in Bayern geschlossen: So ist die Lage in Franken

Kliniken schließen Kinderstationen, weil kranke Kinder zu teuer sind. Auch in Potsdam sieht es nicht rosig aus am städtischen Krankenhaus „Ernst von Bergmann“. Auch dort werden zeitweilig nur noch 50 % der Kinder aufgenommen im Vergleich zu dem, was möglich ist, da das Personal zur Behandlung (Schwestern etc.) fehlt! Der Geschäftsführer formuliert selbst, dass die gezahlten Gehälter niedriger sind als die üblicherweise in diesem Bereich gezahlten. Dabei wird offensichtlich und bewusst sowohl der Weggang von immer mehr Personal als auch Krankheitszunahme der Beschäftigten durch Überforderungen sowie Qualitätseinbuße durch die Fachkräfte, die am Limit und darüber hinaus arbeiten, hingenommen. Mit fairen Gehältern und einer vorausschauenden wertschätzenden Personalarbeit -durch die Klinikführung- wäre es möglich, aus dieser Schieflage herauszukommen. Dafür stehen wir mit einer Bürgerinitiative (seit 21.08.2019), in dem wir für bessere Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung Unterschriften sammeln, um damit die Stadt Potsdam (OBM) aufzufordern, den Tarifvertrag öffentlicher Dienst im kommunalen Arbeitgeberverband wieder einzuführen und sich für eine schaffbare Personalbesetzung nach Schlüssel und unter Kontrolle der Einhaltung einzusetzen. Nach 6 Wochen Sammelaktion haben wir 7500 Unterschriften, das sind gut die Hälfte der erforderlichen Stimmen der Stadtbevölkerung Potsdams, zusammen bekommen. Ein gutes Ergebnis. Mit Drohgebärden der Geschäftsführung -auch über Presseveröffentlichungen – (so unter anderem des drohenden Verlustgeschäfts, der nicht mehr möglichen Investitionen und Innovationen im Klinikum (auch Aufgabe des Landes, nicht der Stadt ausschließlich) soll versucht werden zu verunsichern, um das Bürgerbegehren als unüberlegt und sträflichst am Bestand des Klinikums und der Qualittät der Patienten und der Arbeit am Klinikum hinzustellen. Wie kann eine derartige Krankenhausführung durch die Stadt (=Gesellschafter), die nur am Profit orientiert ist und falsche oder halbe Meldungen herausgibt, geduldet werden? Ist es gut, wenn man nicht Patient eines solchen Krankenhauses wird? Wir wollen Erfolg mit unserem Bürgerbegehren. Daher bleiben wir dran. Wir haben erst begonnen.

Den Artikel könnt Ihr hier nachlesen: https://bit.ly/30W93pk

 

Zahnarzt, Schmerz, Zahnpflege, Medizin

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